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Städtische Immobilienmakler mit guten Ideen für Crimmitschau
- Erfolgreiches Wirtschaftstreffen im Rathaus -
Obwohl von allen eingeladenen hiesigen Immobilienbüros nur fünf Firmen vertreten waren, bestätigte auch dieses,  mit Oberbürgermeister Holm Günther stattgefundene, Wirtschaftstreffen, wie sinnvoll und wichtig derartige Gesprächsrunden für beide Seiten sind.

Nach den einleitenden Ausführungen des Oberbürgermeisters, die, dem Teilnehmerkreis angepasst, sehr stark auf städtebauliche Aspekte, wie z. B. das Thema Stadtumbau Ost, die geplante Erweiterung des bestehenden Gewerbegebiets sowie die Neuausweisung weiterer Gewerbeflächen, ausgerichtet waren, folgte eine ausgesprochen konstruktive Diskussion mit vielen praktikablen Vorschlägen.

Angeregt wurde, den Teilnehmerkreis für eine weitere Veranstaltung zu erweitern und künftig beispielweise Vertreter der städtischen Wohnungsgesellschaften, den Verband der privaten Wohnungs-, Haus- und Grundeigentümer Werdau und Umgebung e. V., der in Crimmitschau eine Geschäftsstelle unterhält, sowie evtl. sonstige Gewerbetreibende mit großem Bestand an Wohnungen und Gewerbeimmobilien in Crimmitschau einzuladen. Alle diese Unternehmen haben nach Auffassung der Anwesenden letztendlich ähnliche Sorgen und Nöte und sollten deshalb verstärkt zusammen arbeiten und Informationen austauschen.

Auch mit den ortsansässigen Architektur- und Ingenieurbüros sowie der für die Betreuung des Förderprojektes Südvorstadt durch die Stadt beauftragten WGS (Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung) sollte die Zusammenarbeit gesucht werden, damit Planungen zukünftig besser auf den Bedarf der potenziellen Nutzer ausgerichtet werden und die Praxis-Erfahrungen der Immobilienbüros bei weiteren Planungen berücksichtigt werden können. Zielstellung sollte dabei sein, möglichst keine zusätzlichen Wohnungsbaustandorte in ländlichen Randlagen auszuweisen, sondern statt dessen das Stadtgebiet nachhaltig aufzuwerten und fürs Wohnen interessant zu machen. Im Hinblick darauf wurde auch gleich ein interessanter Vorschlag unterbreitet - ein Konzept für ein „Stadthaus“, für junges, bezahlbares Wohnen in Crimmitschau, zu entwickeln.

Über Möglichkeiten des geförderten Abbruchs von nicht genutzten Wohnimmobilien sollten die privaten Eigentümer verstärkt und gezielt informiert werden. Es wurde außerdem, mit Blick auf gute Angebote in anderen Städten, auf die Bedeutung einer städtischen Gewerbeflächenbörse hingewiesen, gekoppelt an den Internetauftritt der Stadt. Auf diese Weise erhofft man sich mehr Interessenten für den Crimmitschauer Standort.