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Städtepartnerschaft mit neuen Impulsen
- Crimmitschauer Oberbürgermeister besuchte Wiehler Rathaus -
Nachdem die Kontakte zur nordrhein-westfälischen Partnerstadt Wiehl während der letzten Jahre eher zurückhaltend waren, ließ Oberbürgermeister Holm Günther nicht lange auf seinen Besuch im Wiehler Rathaus warten. Seiner Einschätzung, dass die bisherigen Partnerschaftsbeziehungen mehr einer „Einbahnstraße von Wiehl nach Sachsen“ glichen, folgten gute Vorsätze. Künftig solle es mehr ein „Geben und Nehmen“ werden.

Beim Wiehler Neujahrsempfang hatte Bürgermeister Werner Becker-Blonigen das Treffen angekurbelt. Ende Mai hielt sich Oberbürgermeister Holm Günther, in Begleitung Bernd Borchardts vom hiesigen Stadtsportverband, zwei Tage lang in Wiehl auf, traf zum Gedankenaustausch mit Wiehler Amtsleitern zusammen und lud zum Gegenbesuch nach Crimmitschau ein. Schon nach Pfingsten weilte der Wiehler Stadtplaner Dieter Dresbach für drei Tage zu einem amtsinternen Erfahrungsaustausch in Crimmitschau.

Als Gastgeschenk überreichte der Crimmitschauer Oberbürgermeister seinem Wiehler Amtskollegen zwei Bälle für die erst kürzlich eingeweihte neue Sporthalle. Bernd Borchard kündigte in dem Zusammenhang an, neue Kontakte zwischen Sportvereinen und Schulen herzustellen.

Schon demnächst, im Rahmen des internationalen Fußballturniers, welches, auf Initiative von Jürgen Becker vom Förderverein Städtepartnerschaften Crimmitschau e. V., gemeinsam mit Sportlern aus der tschechischen Partnerstadt Bystřice nad Pernstejnem u. a., auf dem Sportplatz Frankenhausen stattfindet, werden Wiehler Fußballer mit von der Partie sein. Einen Austausch im Eishockey regte Wiehls Bürgermeister Becker-Blonigen an.