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Einweihung der Firma LINAMAR im Gewerbegebiet Crimmitschau
- Automobilzulieferer startet mit vielversprechender Firmenstrategie -
Dass die Region Westsachsen, und nicht zuletzt der Standort Crimmitschau, eine attraktive Adresse für Unternehmensansiedlungen ist, stellt der unlängst offiziell übergebene Produktionsstandort der kanadischen Linamar-Gruppe im Gewerbegebiet Glauchauer Landstraße erneut unter Beweis.

Immerhin stellt die Crimmitschauer Firma Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie des erfolgreichen Unternehmens dar, welches Weltmarktführer in der Produktion präzisionsbearbeiteter Komponenten, Module und Systeme, mit weltweit mehr als 9.000 Mitarbeitern, ist.

Ein ganz wesentliches Produkt ist dabei eine neue Nockenwelle in Leichtbauweise, die in Crimmitschau z. Z. für BMW und Audi produziert wird. Schon jetzt ist man mit der Auslastung am Standort Crimmitschau recht zufrieden und blickt optimistisch in die Zukunft. Bis zum Jahr 2009 sind Investitionen von ca. 50 Millionen Euro geplant. Dementsprechend soll die derzeitige Mitarbeiterzahl von 65 auf 125 steigen, wobei bereits eine Erweiterung der derzeitigen Produktionsfläche von 6.000 um weitere 5.000 Quadratmeter in Aussicht gestellt wird. Hier sollen künftig Zylinder und Zylinderköpfe für den britischen Baumaschinenproduzenten Perkins hergestellt werden. Geschäftsführer der Crimmitschauer Filiale des 1966 gegründeten kanadischen Unternehmens ist Brian Wade.

In seinem Grußwort anlässlich des Festaktes zur Firmeneröffnung wünschte Bürgermeister Ulrich Wolf in Vertretung des Oberbürgermeisters Holm Günther, dass die Firma in Crimmitschau eine „Erfolgsgeschichte“ schreiben möge. „Die Erwartungen und Hoffnungen unserer Menschen sind diesbezüglich sehr hoch. Es ist für uns bedeutsam und ein wichtiges Signal, dass gerade in Zeiten, in denen viele deutsche Unternehmen über eine Verlagerung ihrer Produktion in das osteuropäische Ausland nachdenken, Sie bewusst den Schritt von Kanada zu uns gegangen sind“, führte er weiter aus.
Bild 1
Ulrich Wolf (Bürgmermeister), Wolfgang Hang (BMW AG), Linda Hasenfratz (Präsidentin und Geschäftsführerin der Linamar Corporation Kanada) und Paul Cregg (Perkins Engenering Großbritannien) v. l.

Bild 2
Rundgang durch die Fertigungshalle der Firma LINAMAR

Bild 3
Herr Mann (Project Engineer Audi) bei der Präsentation des Prozessablaufes für die Herstellung von Nockenwellen des AUDI 2.5 l TDI