Mitte Juni lud Oberbürgermeister Holm Günther die Vertreter der Crimmitschauer
Händlerschaft zu einem Meinungsaustausch ein.
Bekanntermaßen halten
sowohl Einzelhändler als auch die Vertreter der Stadt – dies waren neben dem
Oberbürgermeister die Leiterinnen des Ordnungsamtes sowie der
Wirtschaftsförderung – mit ihrer Meinung nicht hinter den Berg. So entspann sich
eine rege Diskussion, vor allem zum Thema einheitliche Öffnungszeiten und
darüber, welche Chancen und Möglichkeiten die gegenwärtige Lage in Crimmitschau
bietet. Als kompetente Gesprächspartnerin stand zusätzlich Frau Radke,
Geschäftsbereichsleiterin Handel und Dienstleistungen der IHK Regionalkammer
Zwickau, Rede und Antwort. Sie hatte aktuelle Strukturdaten von Crimmitschau
mitgebracht, die einen vernünftige Standortpolitik der vergangenen Jahre
bescheinigten.
Ungeachtet dieser positiven Aussagen ist die Situation im
Einzelhandel jedoch kritisch, da unsere Bürger einen stetig sinkenden Anteil des
Einkommens im Facheinzelhandel ausgeben. Die Kunden können deshalb nur durch
Leistung und Dienstleistungsservice vom hohen Stand dieser Branche überzeugt
werden.
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