Mahnwache für den Erhalt des Bundeswehrstandortes Schneeberg
Die Menschen in und um Schneeberg wollen die am 2. November von
Bundesverteidigungsminister Peter Struck angekündigte Schließung des Bundeswehrstandortes
Schneeberg nicht hinnehmen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass mehr als 1.500
Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen und ca. 65 Millionen Euro Investitionsmittel
als Fehlinvestition verbucht werden sollen. Daher setzen sie ihren Kampf um den
Erhalt der Kaserne fort.
Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürger aus Schneeberg
und der Region, unter ihnen auch eine Delegation der Stadt Crimmitschau, folgten
einem erneuten Aufruf des Schneeberger Bürgermeisters Frieder Stimpel zur
gemeinsamen Unterstützung der Bergstadt Schneeberg im Kampf um den Erhalt des
dortigen Bundeswehrstandortes. Sie versammelten sich am Abend des 16. November
vor dem Tor der Gebirgsjägerkaserne in Schneeberg-Wolfgangsmaßen, um mit einer
Mahnwache für dieses Ziel einzutreten. Damit wurde der ungebrochene Wille der
Region, diesen westerzgebirgischen Bundeswehrstandort zu sichern, erneut
eindrucksvoll demonstriert.