Die Seidenmanufaktur Eschke lud am 16. Januar 2009 zur Eröffnung Ihrer neuen
Ausstellungsräume in den Firmensitz Carl-Spengler-Straße 1 ein. Dort hatte sich das Unternehmer-Ehepaar Eschke vor reichlichen 5 Jahren niedergelassen,
um die über 135-jährige Mühltroffer Familientradition in einer neuen unternehmerischen Heimat, am Standort Crimmitschau, fortzuführen. Die Ansiedlung
in der Tuchfabrik Spengler & Fürst erwies sich dabei als großer Glückstreffer, da von der unmittelbaren Nachbarschaft beide Unternehmen in einem
partnerschaftlichen Miteinander profitieren.
Der Hauptschwerpunkt der Arbeit liegt in der Rekonstruktion von historischen Seidengeweben, die dann als Wandbespannungen oder Dekorations- bzw.
Möbelstoffe Verwendung finden. Vom Können der textilen Künstler zeugen die edlen Ausstattungen zahlreicher Museen, Theater und Königshäuser in der
ganzen Welt.
In den nun neu eröffneten Ausstellungsräumen kann der Interessierte zahlreiche Stoffe betrachten, die in der Eschke Seidenmanufaktur entwickelt und
hergestellt wurden. Die Palette führt dabei von der Gotik bis zum Jugendstil.
Zu den zahlreichen Gratulanten anlässlich des Firmenjubiläums sowie der Eröffnung der neuen Ausstellung gehörten auch die Leiterin der Crimmitschauer
Wirtschaftsförderung, Andrea Bereš, sowie Oberbürgermeister Holm Günther, der sich hier von Frau Helga Eschke sowie ihrer Mitarbeiterin die
Rekonstruktion eines historischen Seidenstoffes am Webstuhl erklären lies.